Bin ich schon eine starke Online-Marke? Im neuen Bloofusion Advisory gibt es einen Selbsttest für Unternehmen

Wir haben auf unserer Website ein kostenloses Advisory zum Download bereitgestellt. In diesem Advisory wird ein Fragenkatalog vorgestellt, mit welchem Unternehmen testen können, ob sie schon als Marke im Netz wahrgenommen werden.

SEO war in der Vergangenheit immer eine eher technische Disziplin, bei der es darum ging, alle technologischen, strukturellen und inhaltlichen Aspekte einer Website optimal auf die Auffindbarkeit durch Suchmaschinen wie Google auszurichten. Durch viele Google-Updates (Panda, Penguin etc.) hat sich das Thema SEO allerdings gewandelt, denn Google ist nun in der Lage, viele Nutzersignale in die Bewertung der Websites einfließen zu lassen.

Suchmaschinen wollen eben nicht mehr nur die am besten optimierte Seite nach vorne stellen, sondern das wirklich beste Suchergebnis für den Nutzer liefern. Je nach Sichtweise besteht der Vor- oder Nachteil dieses Paradigmenwechsels darin, dass solche Nutzersignale nicht oder nur mit extremem Aufwand zu fälschen sind. Unternehmen ohne starke Marke sollten sich also auf den Weg machen, das eigene Profil zu schärfen und die Möglichkeiten des Internets zu nutzen. Dabei geht es nicht darum, einfach nur 100 Facebook-Likes zu generieren – in der Hoffnung, dass Suchmaschinen solche Signale dann auch mitbekommen. Es geht darum, wirklich zum besten Ergebnis für eine Suchanfrage zu werden.

Um Unternehmen besser zu erklären, welche Maßnahmen von ihnen verlangt werden, die richtigen Signale an Suchmaschinen zu schicken, haben wir einen “Selbsttest” entwickelt. Dieser stellt 15 einfache Fragen, die nicht immer eine konkrete Empfehlung geben, die aber die Gesamtanforderung klarmachen: Wer in Suchmaschinen gut gefunden werden will, muss eben wirklich “online gehen”.

Das ausführliche Advisory „Bin ich schon online? Eine Übersetzungshilfe für Unternehmen, die zur Online-Marke werden möchten“ mit 15 praktischen Fragen für Website-Betreiber kann unter http://ift.tt/W4PPwb kostenlos heruntergeladen werden.



via Bin ich schon eine starke Online-Marke? Im neuen Bloofusion Advisory gibt es einen Selbsttest für Unternehmen http://ift.tt/1pCTiPr

Linkaufbau Monatsrückblick August 2014

Die Themen: +++ Interview mit Ex-Mitarbeiter des Search Quality Teams von Google +++ 16 Tools für Offpage-SEO +++ Fallstudie: Evaluation der Content-Strategie von BOSE +++

Der Linkbuilding-Hochsommer fiel – ähnlich wie das Sommerwetter in Deutschland im August – eher mau aus. Auch urlaubsbedingt bleibt der Monatsrückblick zu den Themen Linkaufbau und Content-Marketing in diesem Monat kurz und knackig.

Linkbuilding

Das Interview mit Andre Weyher, einem ehemaligen Mitarbeiter des Google Search Quality Teams unter Leitung von Matt Cutts, hielt interessante Aussagen bereit. Für mich besonders die Onpage- und Offpage-SEO-Maßnahmen, die Andre als die wichtigsten einstuft:

Onpage

1. gute Domain, gute URLs
2. H1 und H2 Überschriften
3. hochwertige Inhalte

Offpage

1. PR-Netzwerk aufbauen und Beziehungen pflegen
2. relevante Verzeichnisse
3. kompromisslose Qualität statt Quantität (drei gute Links helfen mehr als 1000 minderwertige)

Das ganze Interview: http://ift.tt/1r2W3sk

Linkbuilding-Tools

VerticalLeap hat eine Aufstellung von 16 Tools veröffentlicht, die im Offpage-SEO unverzichtbar sein sollen. Welches Tool im individuellen Fall in der Praxis nützlich ist, bleibt Abwägungssache. Reinschauen lohnt sich aber definitiv:
http://ift.tt/1prjPzh

Content

Die tiefe und intensive Analyse der Online-Content-Strategie von BOSE lässt Schlüsse zu, aus denen viele Online-Marketer – auch anderer Branchen – lernen können. Betrachtet werden im Detail

- Die Website
- Das Unternehmensblog #ListenForYourself
- Facebook-, Twitter-, und YouTube-Präsenz
- Die Kooperation mit Spotify

BOSE Spotify Kooperation

BOSE kooperiert mit Musikanbieter Spotify um interessante Inhalte zu schaffen, so zum Beispiel diese Infografik zu geschätzten und verschmähten Interpreten in verschiedenen Ländern.

Zum Artikel: http://ift.tt/1r2W3sm

 



via Linkaufbau Monatsrückblick August 2014 http://ift.tt/W0NbYl

HTTPS vs. HTTP – Analyse: Ranken verschlüsselte Seiten besser?

Vor kurzem hat Google angekündigt, https als Ranking-Signal zu verwenden. Grund genug für uns, in unsere Daten zu schauen und zu analysieren, ob es aktuell Auswirkungen gibt – und ob es bereits nachweisbar ist, dass https-Seiten gegenüber http-URLs einen Rankingvorteil haben könnten.

Google https - Searchmetrics-Analyse

Die Nachricht kommt nicht wirklich unverhofft, da Google seit geraumer Zeit viel öffentlichkeitswirksame Arbeit für mehr Sicherheit im Web macht. Was immer dahinter stecken mag möchte ich hier nicht ansprechen. Dazu habe ich meine ganz eigene Meinung. Jedenfalls haben wir auch nicht nur wenige Datenpunkte verglichen, sondern eine Zeitreihenanalyse gemacht um die PR-wirksame Aussage von Google in den Kontext mit historischen Daten zu setzen.

Eigentlich hatten wir https als Feature sogar schon für die diesjährige Ranking-Faktoren-Studie in Erwägung gezogen, jedoch aufgrund nicht sehr aussagekräftiger Ergebnisse und aus Platzgründen wieder aus der Studie gestrichen. Und auch wenn nun Google selbst sagt, dass es sich bei https um einen eher „leichtgewichtigen“ Faktor handelt, der bisher lediglich ca. 1% der weltweiten Suchanfragen betreffen soll, haben wir dies zum Anlass genommen, noch einmal ein paar tiefere Analysen auf unseren Daten durchzuführen.

Wer übrigens noch einmal eine kleine Einführung  zum Thema sowie Tipps zum Wechsel auf SSL/HTTPS für Webseitenbetreiber lesen möchte, der kann gerne noch einmal hier: HTTPS als Ranking-Faktor – Was bedeutet das? nachlesen.

Ja, Nein, Vielleicht? Auf dem Weg zu den richtigen Daten

Wir haben uns also die durchschnittlichen Rankings von http und https angeschaut – und zwar auf URL-bzw. Verzeichnis-Basis. Schließlich können auch nur bestimmte Domainbereiche verschlüsselt sein und andere nicht. Aus diesen Rankings haben wir jeweils eine kumulierte SEO Visibility errechnet und die beiden Kurven (etwas mehr als die Hälfte war https, der andere Teil http) im zeitlichen Verlauf einander gegenübergestellt.

Anfänglich sah es so aus, als ob es tatsächlich zu einem bestimmten Zeitpunkt einen Boost für verschlüsselte URLs gegeben hätte – allerdings nicht um den Zeitraum von Googles Ankündigung herum, sondern bereits etwas früher -  in der letzten Juniwoche, und auch schon einmal im Mai 2013. Basis der folgenden Grafiken sind Rankings für hunderttausende Keywords:

https vs http - searchmetrics1

Einige Ausschläge – Vorsicht bei der Interpretation

Allerdings zeigt sich, dass für diese Ausschläge allein eine Hand voll Domains, bzw. deren Verzeichnisse, verantwortlich waren (zum Beispiel play.google.com/ oder games.yahoo.com/). Rechnet man diese heraus, ergibt sich folgendes Bild:

https vs http searchmetrics2

Hier sind die – vorher doch sehr deutlichen – Ausschläge verschwunden. Die Kurven verlaufen recht gleichmäßig zueinander.

Unterscheide zwischen HTTPS und HTTP – fokussiert

Hier das Ganze noch einmal in einer gemeinsamen Darstellung, auf die Unterschiede zwischen den beiden Kurven reduziert:

Unterschiede: https vs http - searchmetrics

Ein Unterschied im Bereich des Wertes „2“ auf der Y-Achse wäre auf individueller Verzeichnis-Ebene als signifikant zu bezeichnen, doch die tatsächlichen Fluktuationen überschreiten selten den Wert von 0,2.

Klares Fazit: HTTPS – bisher noch keine Ranking-Zusammenhänge erkennbar

Um es kurz zu machen: Auf den von uns ausgewerteten Daten sind bisher noch keine Zusammenhänge zwischen HTTPS und Rankings, bzw. Unterschiede zwischen http und HTTPS erkennbar.
Meines Erachtens hat Google demnach diesen Ranking-Faktor noch nicht ausgerollt – oder/und der Faktor betrifft bisher nur so einen kleinen Teil des Index, dass es mit unseren Daten nicht möglich war, dies zu erkennen.

Apropos Ranking-Faktoren! Die diesjährige Studie steht kurz vor dem Release und wird hier abrufbar sein: http://ift.tt/1ppFnMH. Ganz Ungeduldige können sich hier schon vorregistrieren.

Die Studie in diesem Jahr ist doppelt so umfangreich wie die aus dem letzten Jahr, weil wir etliche wichtige neue Faktoren mit in die Analyse genommen haben. So wie sich SEO entwickelt, kommt es eben auf das Zusammenspiel vieler Faktoren an und das wollen wir deutlich machen.

Habt ihr eventuell eigene Analysen gemacht, beziehungsweise kürzlich einen Umzug zu HTTPS durchgeführt und bereits Ergebnisse?  Vielleicht gibt es sogar den ein oder anderen, der bereits seit längerer Zeit HTTPS nutzt und in letzter Zeit Rankingveränderungen bemerkt hat? Ich freue mich wie immer über Feedback und Eure Erfahrungen – und natürlich auch Eure Meinung zu unseren Analysen. Subjektiv betrachtet sehe ich https als wichtig an und denke dass sich da in Zukunft noch viel ändern wird. Objektiv lässt sich das aber noch nicht belegen.

The post HTTPS vs. HTTP – Analyse: Ranken verschlüsselte Seiten besser? appeared first on .



via HTTPS vs. HTTP – Analyse: Ranken verschlüsselte Seiten besser? http://ift.tt/1C9E7kR

HTTPS als Ranking-Faktor – Was bedeutet das?

Am 6. August kündigte Google öffentlich an, dass HTTPS als Ranking-Signal eine Rolle spielt und Websites im Ranking verbessert. Ich möchte den Artikel vom Google Webmaster Central Blog zitieren, da er einige wichtige Punkte enthält:

„[…] werden wir HTTPS als Ranking-Signal verwenden. Im Moment ist es noch ein sehr schwaches Signal, das sich auf weniger als 1 % der Suchanfragen auswirkt und weniger Gewicht hat, als beispielsweise qualitativ wertvoller Content. Wir werde Webmastern genügend Zeit  lassen auf HTTPS umzustellen. Doch zukünftig werden wir es möglicherweise stärker gewichten, da wir alle Website-Eigentümer dazu ermuntern möchten, von HTTP zu HTTPS zu wechseln, damit jeder sicher im Internet surfen kann.“

Unbenannt

Dies ist das erste Mal überhaupt, dass Google etwas ausdrücklich als Ranking-Faktor bezeichnet. Auch wenn schon mal Faktoren genannt wurden, die sich auf das Ranking auswirken, wie die Geschwindigkeit (in unserer Studie zu den Ranking-Faktoren 2014 konnten wir hier eine erheblich gesteigerte Bedeutung verzeichnen), ist diese direkte Ansage neu. 1) Einerseits probiert Google ständig neue Kommunikationsmodelle aus, andererseits 2) beinhalten diese eine bestimmte Gewichtung.

Laut Aussagen wird das Ranking-Signal (zunächst) nur leicht ins Gewicht genommen. Ich komme am Ende des Artikels noch einmal darauf zurück, wenn es darum geht, ob der Aufwand die Mühe wert ist. Sei Dir  bewusst, dass der Vorteil ziemlich klein sein kann.

Googles Aussage beinhaltet zudem, dass guter Content wichtiger is. In einem der Webmaster-Kurse gibt es dazu auch ein Beispiel (http://ift.tt/XJrNYA).

Darin wird ausdrücklich empfohlen, dass Content „nützlich und informativ“, „wertvoller und nützlicher als andere Websites“, „glaubwürdig“, „von hoher Qualität“ und „fesselnd“ sein soll. Auf der anderen Seite warnen sie vor kaputten Links, Grammatik- und Schreibfehlern, zu viel Werbung (was heißt zu viel?) und Spam. Sie sagen ausdrücklich, dass guter Content ein Ranking-Faktor ist, doch dass sollte für Dich nichts neues sein.

Beachte, dass im letzten Punkt gesagt wird, dass das Signal „möglicherweise“ stärker gewichtet wird. Google ist ein Unternehmen, das seine enormen Datenmengen dazu verwendet die Rankings mit der Zeit zu verbessern, um zu schauen welche Auswirkungen es auf die Suchlandschaft hat, wenn Webmaster dazu bewegt werden auf HTTPS umzustellen. Momentan verwenden die vertrauenswürdigsten und stabilsten Websites SSL. Ich persönlich bin der Meinung, dass sich Google eine kleine Hintertür offen halten möcht, um die Auswirkungen von SSL zu ändern, wenn mehr spamlastige und nicht vertrauenswürdige Sites beginnen dies zu verwenden.

Das (selbst ernannte) Ziel von Google ist es das Internet sicherer zu machen und der Zeitpunkt dafür ist perfekt gewählt. Durch den Wechsel zu HTTPS verfügen Webmaster über weniger Daten: Auch wenn Du als Surfer die Suchanfrage in der URL bei einer Verbindung über https sehen kannst, ist es bei HTTPS nicht mehr möglich den Referrer zu lesen (d. h., von welcher URL der User kommt) und somit auch nicht, welches Keyword beispielsweise verwendet wurde. Nachdem Google HTTPS auf seiner Website implementiert hat – was im Grunde dazu führte, dass Webmaster ihre keywordbasierten Informationen über Nacht verloren –, ist der nächste logische Schritt, dass diese genauso vorgehen. Werden Webmaster dazu gedrängt SSL zu nutzen, wird „not provided“ (nicht angegeben) zunehmen. Laut notprovidedcount.com beträgt der durchschnittliche Anteil von not provided Traffic bereits seit einiger Zeit rund 85 %.

Auch Bing hat HTTPS implementiert, aber anders als Google, geben sie die keywordbasierten Informationen bei der Verwendung von HTTPS weiter. Google vermeidet aktiv die Übermittlung von Keyword-Daten mit der Rechtfertigung, dass es sich um eine Verletzung des Datenschutzes handle.

Was sind SSL und HTTPS?

Wenn Du dich bereits mit SSL auskennst, kannst Du  diesen Absatz überspringen.

SSL steht für Secure Sockets Layer und ist ein Protokoll, das eine sichere Verbindung beim Zugriff auf eine Website gewährleistet. Man muss wissen, dass mit SSL nicht die Website verschlüsselt wird, sondern die Verbindung. Das SSL-Zertifikat verwendet einen Sitzungsschlüssel, der den Datenfluss zwischen Server und Client einer statischen Domain verschlüsselt.

Eine verschlüsselte Domain wäre: https://www.domain.com/index.html.

Eine unverschlüsselte Domain: http://ift.tt/18dprTs.

Normaler HTTP-Website-Traffic ist unverschlüsselt. Jeder Server, den Traffic auf dem Weg zum Server der Website passiert, kann die Daten “auslesen”. So erhalten Analyse-Tools zum Beispiel die Keyword-Abfrage. Wenn eine besuchte Website HTTPS verwendet, sind die Daten verschlüsselt, sodass theoretisch nur der User und die Website, die er besucht, sehen kann was er auf der Website macht.

Es gibt drei Arten von Zertifikaten: „Single Domain“ (www.domain.com), „Multi-Domain“ (www.domain.com, http://ift.tt/1kfytqr, www.domain.net) oder „Wildcard“ (www.domain.com, http://ift.tt/MsR5Ve, http://ift.tt/1vqv26c, http://ift.tt/1vqv26f usw.). Ein einfaches SSL-Zertifikat gilt nur für einen bestimmten Domainnamen. Ist das Zertifikat also für www.website.com und jemand folgt einem Link zu website.com, wird eine Warnung angezeigt. Diwww.domain.com), „Multi-Domain“ (www.domain.com, http://ift.tt/1kfytqr, www.domain.net) oder „Wildcard“ (www.domain.com, http://ift.tt/MsR5Ve, http://ift.tt/1vqv26c, http://ift.tt/1vqv26f usw.). Ein einfaches SSL-Zertifikat gilt nur für einen bestimmten Domainnamen. Ist das Zertifikat also für www.website.com und jemand folgt einem Link zu website.com, wird eine Warnung angezeigt. Die Preise für Zertifikate variieren zwischen 9 bis über 500.000 Dollar. Ohne irgendwelche Präferenzen nennen zu wollen, zählen zu den Anbietern GoDaddy, Thawte, VeriSign, GeoTrust oder Comodo.

Die Idee, Websites mit SSL im Ranking zu verbessern, ist nicht neu.

John Mueller erwähnte diese Möglichkeit auf G+ im April 2013.

John Mueller

Zudem schrieb Barry Schwartz im März 2014 über Matt Cutts, der auf der SMX West 2014 einige Andeutungen in diese Richtung machte (http://ift.tt/1iIReT3).

„Am Ende der Tagung fragte ich Matt, ob dies bedeute, dass Google Websites, die SSL ermöglichen, ein besseres Ranking verleihen möchte. Matt Cutts zuckte mit den Schultern und meinte, dass er es machen würde, wenn es nach ihm ginge. Doch dies liege noch in weiter Ferne und es gibt Leute bei Google, die das nicht möchten. Wenn Google SSL-Sites ein positiveres Ranking verleihen würde, wären sicherlich zahlreiche Websites bereit zu SSL zu wechseln, was durchaus ein Vorteil wäre. Andererseits ist es für ältere Websites schwierig SSL zu implementieren und sie würden sich benachteiligt fühlen.“

Sowohl John Mueller als auch Matt Cutts meinten, dass es eher unwahrscheinlich sei, dass HTTPS ein Ranking-Faktor wird, doch die Leute bei Google haben ihre Meinung anscheinend geändert. Cutts hat im Mai 2010 zu diesem Thema sogar einen Blogbeitrag veröffentlicht (http://ift.tt/X4v28O), als Google die „Suche über SSL“ integrierte. Cutts sagte in dem Post: „Ich glaube, dass die verschlüsselte Suche eine wichtige Option für Google-Nutzer ist.“ Sogar das Wall Street Journal berichtete darüber (http://ift.tt/1ihXwa1).

Welche Vorteile bietet SSL neben dem besseren Ranking?

Im Wesentlichen geht es um zwei Hauptvorteile: Vertrauen und Sicherheit. Ist SSL implementiert, werden die Benutzer durch einen Hinweis in Grün vor der URL aktiv darauf hingewiesen. Das erzeugt nicht nur Vertrauen, sondern kann auch Conversions unterstützen und daher ein Umsatztreiber sein.

SSL

Insbesondere in Zeiten von immensen Hacker-Angriffen, Datendiebstählen, Betrug und Phishing ist Sicherheit ein ernstzunehmender Faktor. Dazu zählt auch die Bekämpfung von Spam und das Vorantreiben von SSL spielt dabei eine Rolle. Yoast drückte es auf folgende Art und Weise schön aus: „Ich denke aus Perspektive der Spam-Bekämpfung kann ich verstehen warum Matt es gerne hätte. Ich glaube nicht, dass viele Betreiber von Spam-Netzwerken sich die Mühe machen würden, SSL für all ihre Sites einzurichten und für alle Zertifikate zu erwerben. Die Kosten würden sehr schnell den Profit in vielen Nischen übersteigen.“

Es gibt aber natürlich auch ein paar negative Aspekte der SSL-Verwendung.

Der Erwerb eines SSL-Zertifikats bedeutet, dass man dafür zahlen muss, was – wie bereits erwähnt – sehr teuer sein kann.

Die Verwendung von SSL kann auch zu einer verminderten Geschwindigkeiten der Seiten führen. Dies könnte ein potenzielles Problem für Websites mit hohem Datenverkehr werden, wie soziale Netzwerke oder stark frequentierte neue Websites. Im nächsten Abschnitt werde ich Dir ein Tool (SPDY) an die Hand geben, das Dich bei der Optimierung der Seitengeschwindigkeit unterstützt, wenn SSL verwendet wird. Das Problem der Seitengeschwindigkeit sollte dich aber nicht davon abhalten, auf SSL zu migrieren. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte dieser Aspekt nicht überbewertet werden.

Kommen wir zur Sache:

Was beim Migrieren zu SSL zu beachten und zu vermeiden ist.

Bei diesen Empfehlungen handelt es sich um unsere eigenen Erfahrungen, um Empfehlungen von Matt Cutts, John Mueller, dem Google Webmaster Central Blog, dem Google Support Forum und teilweise von anderen Bloggern:

Dos:

  • Es sollten Redirects und Canonicals vorhanden sein. Unter Apache kann die Datei .htaccess verwendet werden, um domainweite Redirects von HTTP zu HTTPS festzulegen. Dabei solltest du auf lange Sicht nur 301-Redirects nutzen. Stelle zudem sicher, dass alle Canonicals auf die HTTPS-Version der URL verweisen. Dadurch wird auch vermieden, dass Link Juice von externen Backlinks verschwendet wird.
  • Interne Verlinkungen müssen geändert werden, sodass sie auf die HTTPS-Version der URL verweisen.
  • Verwende HSTS (HTTP Strict Transport Security), ein Protokoll, das Websites noch besser sichert, indem es sogenannte „Men-in-the-middle-Angriffe“ vermeidet (wobei Daten während der Übertragung zwischen Server und Client abgefangen werden). Ganz einfach gesagt: HSTS stellt sicher, dass die Verbindung zum Server für zukünftige Abfragen nur über SSL erfolgt, auch wenn die HTTP-URL verlinkt ist.
  • Führe die HTTPS-Site separat in den Google und Bing Webmaster Tools auf, da es sich um verschiedene Sites handelt.
  • Stelle dementsprechend sicher, dass Dein Analyse-/Tracking-Tool für die HTTPS-Version eingerichtet ist.
  • Sei Dir sich bewusst, dass HTTPS-Caching mit Response Header wie HTTP kontrolliert werden kann, doch es muss für alle Ressourcen geändert werden.
  • Vergewissere dich, dass Deine Infrastruktur die höhere Last durch SSL, Caching usw. verarbeiten kann.
  • Verwende SPDY, ein Netzwerkprotokoll, das Google für die Übertragung von Web-Content entwickelt hat. Es manipuliert HTTP-Traffic mit dem Ziel die Ladezeiten von Webseiten zu verringern und die Sicherheit im Netz zu verbessern. Du kannst es auch für SSL aktivieren. Letztendlich kann die über SSL verbundene Website sogar schneller sein als die HTTP-Version.
  • Rüste Dein CDN für die Verwendung von HTTPS auf.
  • Jedes Element auf Deiner Website muss HTTPS verwenden (CSS, JS, Bilder, Videos usw.)
  • Verwende relative URLs für Ressourcen, die sich in derselben Domain befinden, sodass Sie keine Probleme bei HTTP versus HTTPS bekommen.

Dont’s

  • Vermeide abgelaufene oder alte Zertifikate. Momentan tut es jede Art von SSL-Zertifikat (Single, Multiple oder Wildcard). Wenn Du über ein älteres Zertifikat verfügst, stelle sicher dass es 2048 Bit-Schlüssel hat.
  • Vergiss nicht die Server Indication und die Browser-Unterstützung zu prüfen.
  • Vermeide falsch registrierte Website-Namen.
  • Vermeide Crawl-Probleme wie das Blockieren der HTTPS-Version in der Datei robots.txt.
  • Schließe HTTPS-URLs nicht von der Indizierung aus.
  • Habe auf keinen Fall unterschiedlichen Content auf den HTTP- und HTTPS-URLs.
  • Mach einen Bogen um Statuscode-Fehler für HTTPS-URLs.

Einige persönliche Empfehlungen:

Erstens: Mach Dich wegen der Implementierung von SSL nicht verrückt. Es ist vielleicht ein Ranking-Faktor, doch Google hat ausdrücklich erwähnt, dass er sich nur leicht auswirkt und dass die Webmaster Zeit für die Implementierung haben. Nimm Dir die Zeit die Implementierung sauber zu planen, die Kosten abzuschätzen und die Ressourcen einzuplanen.

Zweitens: Wäge ab, ob sich der Aufwand lohnt. Die Auswirkung auf das Ranking kann sehr klein sein. Implementiere SSL, wenn Du die Gelegenheit dazu hast und wenn es passt (so lange es nicht in fünf Jahren passiert). Erzwinge es nicht um jeden Preis! Der ROI könnte enttäuschend sein.

Drittens: Es ist wichtiger, die Basics in Ordnung zu bringen. Hinsichtlich des Ranking-Faktors würde ich keinen Kunden zur Implementierung von SSL überzeugen, der noch nicht mindestens 80 % seines Optimierungspotenzials ausgeschöpft hat.

Diese drei Punkte hängen eng miteinander zusammen und sollten einem bei der Migration zu SSL bewusst sein – es handelt sich dabei nicht um einen Wechsel, der sich in 1-2 Tagen erledigen lässt.

PS – Studie der Ranking-Faktoren 2014

Während Google diesen Ranking-Faktor gerade erst verkündet hat, ist unsere neueste Studie der Ranking-Faktoren 2014 beinahe fertig. Wir werden alles Wichtige besprechen und die bedeutendsten Ranking-Faktoren herausstellen. Um unter den Ersten zu sein, die diese Studie erhalten, kannst Du dich schon einmal dafür anmelden. Die neue Studie ist die bisher größte Studie, die zur Analyse und zum Reverse-Engineering von Ranking-Faktoren durch Korrelation von Rankings und Features durchgeführt wurde. Dieses Jahr haben wir auch User-Signale eingebracht, um zu verdeutlichen, wie Google Websites mit einer langen Verweildauer und hoher User-Zufriedenheit behandelt.

PSS – CTO Marcus Tober analysiert welche Auswirkung dieser Ranking-Faktor hat. Informiere Dich wie bei  früheren Analysen, die wir durchgeführt haben, schnell wieder auf unserer Site darüber, ob SSL eine messbare Auswirkung auf Rankings hat. Wir werden dies in unserem nächsten Post behandeln.

The post HTTPS als Ranking-Faktor – Was bedeutet das? appeared first on .



via HTTPS als Ranking-Faktor – Was bedeutet das? http://ift.tt/1mXC75n

Das neue Suchradar 49: Linkaufbau im Fokus

Suchradar 49Das neue Suchradar (Ausgabe 49) steht ab sofort zum Download bereit! Der Fokus richtet sich in diesem Heft voll und ganz auf das Thema “Linkaufbau”.

Denn: Google kommuniziert nach wie vor, dass Links durchaus wichtig und ein relevantes Ranking-Kriterium sind. Wer aber immer noch in der “alten Welt” verhaftet ist und glaubt, man könnte “irgendwelche” Links aufbauen, wird dank Penguin-Update & Co. schnell eines Besseren belehrt. Schwerpunkte in dieser Ausgabe bilden vor allem die Grenzen der Verlinkung, Qualitätsstandards, Strategien und einiges mehr.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Ausgabe ein paar der Fragezeichen entfernen können, die viele Unternehmen beim Thema Linkaufbau immer noch haben. Aber natürlich haben wir noch andere interessante Inhalte zu bieten – z. B. rund um Google AdWords: Welche KPIs sind wichtig? Wie werden eigentlich Anzeigentexte optimiert?

Aber natürlich gibt es noch mehr Themen, bei denen jeder das Richtige für sich finden wird. SEO, Analytics, Online-Marketing-Recht usw. sind wie immer mit dabei. Hier der Gesamtüberblick:

Fokus-Thema “Linkaufbau: Kriterien, Strategien, Grenzen”

  • Linkaufbau über Egobait: Vier Strategien für mehr Links
  • Linkaufbau mit Strategie: Gezielt Links schaffen
  • Linkaufbau Classics: Broken Linkbuilding
  • Die Grenzen des Linkaufbaus: Warum Links nicht ausreichen
  • Hochwertige Links aufbauen: Qualitätsstandards im Linkbuilding
  • Linkaufbau über Gewinnspiele: Mit Verlosungen attraktive Links aufbauen

Weitere Themen

  • Interne Verlinkung: Teil 2 – Herausforderungen und Lösungen bei der Optimierung
  • Interdisziplinarität im Online-Marketing: Zur Symbiose von SEO, Content und Online PR
  • Inhouse SEOs im Porträt: Miriam Hollerbach, Bonprix
  • Google MyBusiness: Die Kommandozentrale für lokale Unternehmen
  • AdWords KPIs: Account-Metriken bewerten und optimieren
  • Optimieren geht über kopieren (Teil 1): Erfolgreich in die Anzeigentext-Optimierung einsteigen
  • Google Analytics: Analyse-Daten der internen Suche (Site-Search)
  • Urteile im Online-Recht: Versandkosten bei Google, B2B-Shops und eBay
  • Online-Recht: Sieben unzulässige Online-Marketing-Maßnahmen

Wir wünschen wie immer viel Spaß beim Lesen.

Hier geht’s zum Download



via Das neue Suchradar 49: Linkaufbau im Fokus http://ift.tt/XRzNr5

Profil-Manager

TweetKennt ihr das Problem? Zu jedem Projekt oder Kunden habt ihr einen Twitter-, Tumblr-, YouTube-, Google- und Facebook-Account – ganz klar… und das mehrmalige umloggen auf sämtlichen Plattformen geht euch auf den Sack! Nur für den Fall, dass ihr es noch nicht kennen solltet, wollen wir euch etwas zeigen, dass das Leben unheimlich erleichtert und […]

The post Profil-Manager appeared first on SEOnauten.com | SEO BLOG mit Hang zum Marketing 3.0.



via Profil-Manager http://ift.tt/1tEZxkR

Webinar “Brand-Stiftung: So wird man eine Marke!” – am Freitag

Die klassische Onpage- und Offpage-Optimierung alleine genügt heute nicht mehr, um in den Rankings nach vorne zu kommen. Denn Suchmaschinen mögen vor allem Marken. Wer kann überhaupt eine Marke werden? Und wie? Und vor allem: Warum sollte der Aufbau einer Marke in Erwägung gezogen werden?

In meinem Webinar am Freitag (29. August) versuche ich mal ein Zündholz an eure vermutlich längst vorhandene Offenheit zu dem Thema zu halten. :-)

fire-89105 640Um 10 Uhr geht’s los möchte ich euch zeigen, was eine Marke ausmacht und welche Fragen gestellt werden müssen, um den Weg zum (nicht nur Online-) Brand einzuschlagen. Dabei versuche ich euch vor allem zu inspirieren - denn eines ist mir beim Aufbau von Marken wichtig: Dass dieser von “innen” erfolgt, euch nicht als Pflichtaufgabe mit 500 To dos vorgelegt und damit uninspiriert wird.

Ich bin mir ziemlich sicher, wir werden viel Spaß zusammen haben. Lasst euch anstecken und dann bin ich gespannt, ob ich euch “brennen” lassen kann. Und wann immer ich euch ein Stück näher an das Ziel herangebracht habt, bin ich zufrieden. Das Ziel? Ach ja, ich vergaß:
Eure Kunden sollen weinen, wenn euer Shop, eure Website oder oder oder dicht machen sollte.

Die Webinar ist wie alle unsere Webinare kostenlos. Hier könnt ihr euch anmelden: http://ift.tt/1m8wzrf
Wir sind leider auf 500 Teilnehmer begrenzt! Bitte deshalb schnell anmelden, wir verfahren nach dem Prinzip „First-come, first-served“. Und ICH habe schon ein Ticket.

Ich freue mich auf euch. :-)



via Webinar “Brand-Stiftung: So wird man eine Marke!” – am Freitag http://ift.tt/1BU9Nul

Die Multishop-Strategie – Sinnvoll oder nicht?

Heute möchte ich einmal über ein Thema reden, das so kaum in der SEO Welt angesprochen, aber durchaus oft praktiziert wird. Es geht darum, dass viele Online Shop Betreiber nicht einen, sondern mehrere Online Shops zum selben Thema im Netz haben. Gründe für mehrere Shops Wieso macht sich jemand die Mühe, mehrere Shops zu betreiben? […] weiterlesen

The post Die Multishop-Strategie – Sinnvoll oder nicht? appeared first on Seokratie.



via Die Multishop-Strategie – Sinnvoll oder nicht? http://ift.tt/1vm1yCZ

SEO Dichtkunst in Reinform!

Unser Linkresearchtools Gewinnspiel ist vorbei und wir haben intern abgestimmt. Es waren wirklich sehr schöne Gedichte dabei, vielen Dank für Eure Zusendung. Im folgenden die Gewinner! Thomas   Wehe, wehe, wehe Wenn ich heute auf das SEO sehe So viele Agenturen in diesem Land Fahren den Karren an die Wand. Gerüchte halten sich wie eine […] weiterlesen

The post SEO Dichtkunst in Reinform! appeared first on Seokratie.



via SEO Dichtkunst in Reinform! http://ift.tt/1z62qvK

Wir verlosen einen KombiPass (Wert 1595 €) für die Dreifachkonferenz “Data Driven Business” 2014 in Berlin

Am 4. und 5. November findet in Berlin die Dreifachkonferenz “Data Driven Business” statt: drei Konferenzen und eine Ausstellung unter einem Dach. Der Veranstalter Rising Media erwartet rund 500 Teilnehmer zu über 50 Sessions.

“Aus Datengräbern Goldgruben machen” so lautet das Motto der diesjährigen Veranstaltung und hilft somit Webanalysten, E-Commerce-Experten und Marketingverantwortlichen sich weiterzubilden. Die Conversion Conference – Konversionsrate steigern”, der eMetrics Summit – Die Wirkung des Online-Marketings verbessern” und die Predictive Analytics World- Wissen, was der Kunde als nächstes tut” finden zeitgleich statt und so können sich die Besucher aus allen drei Konferenzen die für sie passenden Sessions heraussuchen.

In Berlin geben  internationale Experten wie Tim Ash, Jim Sterne und Dean Abbott ihr Insider-Wissen an die Besucher weiter. Ebenfalls dabei sind zahlreiche Unternehmen, die von ihren Erfahrungen berichten. Dazu gehören Coca Cola, comdirect, Douglas, Mister Spex, Nokia Siemens Networks, PayPal, Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, Wikimedia sowie zahlreiche Mittelständler und Dienstleister.

ACHTUNG: Wir verlosen  einen DDB KombiPass im Wert von 1595 €.

Dieser Pass beinhaltet:ddbw_revised

  • alle eMetrics Summit Vorträge
  • alle Predictive Analytics World Vorträge
  • alle Conversion Conference Vorträge
  • Ausstellung der Expo+
  • Kaffeepausen und Mittagessen

Wer das Spiel hier schon kennt, weiß, dass wir das Ticket nicht einfach nur so weggeben. Man muss schon was dafür tun. Bitte schreibt einen kurzen Kommentar, welche Session (http://ift.tt/1liRqdQ, http://ift.tt/1z4VAqo, http://ift.tt/1z4VCi3) oder welchen Referenten Du am spannenden findest und die/den Du unbedingt besuchen/anhören willst. Den Gewinner ziehe ich dann am 12. September und gebe dies via Twitter unter http://ift.tt/1pJaDqC bekannt. Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen.

Alles klar? Wir sehen uns dann in Berlin…



via Wir verlosen einen KombiPass (Wert 1595 €) für die Dreifachkonferenz “Data Driven Business” 2014 in Berlin http://ift.tt/1z4VAqq