10 Argumente von Unternehmen gegen Content Marketing – und warum nur eines davon zählt

In diesem Jahr habe ich sehr viele SEO-Workshops mit Kunden gemacht, bei denen das Thema Content Marketing natürlich immer auch auf den Tisch kam. Ich habe über das Jahr mal gesammelt, welche Gegenargumente ich von Unternehmen höre – und wie ich dagegen argumentiere.

Konkret stehen insgesamt zehn Argumente auf meinem Zettel:

  1. “Dafür haben wir keine Kapazitäten”

    Das ist wohl das häufigste Argument. Ich glaube, dass es ähnlich wie mit der Ausrede “dafür habe ich keine Zeit” ist. Denn grundsätzlich wäre ja eher richtig: “das hat derzeit keine Priorität”. Jedes Unternehmen, das etwas für überlebenswichtig hält, wird dafür auch die nötigen Kapazitäten bereitstellen. Im Kern geht es also hier um den Punkt, dass Unternehmen noch nicht verstehen, wie wichtig Content Marketing ist. Und dagegen kann ich zwar argumentieren, aber ich kann keine harten Fakten anbieten.

    Ich versuche das dann auf der Schiene zu lösen, dass man externe Kräfte sucht, die hier entweder zuarbeiten oder die Aufgaben komplett übernehmen. Trotzdem halte ich das für eine “Krücke”, denn eigentlich sollten Unternehmen relevante Inhalte zu großen Teilen selber erstellen, weil sie nur dann wirklich gut und authentisch sind.

  2. “Über unsere Produkte schreiben wir doch regelmäßig”

    Hier sieht man oft, wie Content Marketing falsch verstanden wird. Man soll nicht den dreihundertsten Beitrag über Verstärkungen von Glashausdächern schreiben, sondern thematisch über seine Produkte hinauswachsen. Das ist für viele Unternehmen immer noch sehr schwierig, weil sie einfach in ihrer Produktwelt gefangen sind. Mit Fallstudien kann man hier aber immer sehr gut zeigen, was andere Unternehmen mit welchen Resultaten hinbekommen.

  3. “Wir wissen gar nicht, worüber wir schreiben sollen”

    Das steht in gewisser Verbindung zum vorherigen Punkt. Wir können das aber immer gut abkürzen, denn zu Workshops bringen wir auch immer konkrete Themenvorschläge mit, so dass Unternehmen eigentlich direkt loslegen können.

  4. “Das interessiert doch niemanden”

    Manche Unternehmen glauben nicht in die Kraft ihrer eigenen Inhalte. Hier kann man eigentlich klassisch argumentieren: Wenn’s gut gemacht ist, funktioniert’s auch. Es geht also nicht um das “ob”, sondern um das “wie”.

  5. “Der Invest ist zu hoch”

    Man kann nicht in Abrede stellen, dass das Erstellen von Inhalten teuer ist – unabhängig davon, ob man es nun in Eigenregie macht oder auslagert. Und der ROI ist – wie bei vielen anderen Marketing-Maßnahmen – leider nicht immer leicht zu messen.

    Dagegen anzureden ist schwierig. Es hilft aber z. B. sich vorher mal anzuschauen, was so ein Unternehmen eigentlich schon an Content produziert. Oft gibt es da ja schon Maßnahmen (z. B. teure Firmenvideos). Dann kann man zumindest argumentieren, dass es sinnvoll wäre, diese Maßnahmen (und deren Geld) in die richtigen Bahnen zu lenken.

  6. “Das Ergebnis ist zu unsicher”

    Stimmt. Man kann ein 1a Stück Mega-Content schreiben, das dann komplett versandet und nichts bringt. Es kann aber auch genau umgekehrt sein.

    Wir können das zumindest abmildern, indem wir Vorhersagen darüber machen, wie erfolgreich eine Aktion sein wird. Sicherlich trifft man diese Vorhersagen nicht immer, aber dadurch, dass man bestimmte Erfolg versprechende Themen auswählt, kann man das Risiko zumindest verringern.

  7. “Bei uns kann keiner schreiben”

    Stimmt oftmals. Es ist aber auch so, dass man in manchen Unternehmen einfach nur mal suchen muss. Wenn der Chef nicht bloggen will, weil er einfach nicht schreiben kann, ist das schade. Aber man findet dann z. B. einen Azubi, der mit den sozialen Medien nicht auf Kriegsfuß steht und Lust auf Content-Projekte hat.

    Und: Manches kann man auch lernen oder arbeitsteilig erledigen (Chef schreibt nur Stichpunkte, jemand anderes formuliert das dann ordentlich aus).

  8. “Wir wollen nicht auffallen”

    Das Argument habe ich interessanterweise immerhin zweimal in diesem Jahr gehört – und das bei Unternehmen, die Produkte produzieren, die typischerweise nicht über die eigene Website vertrieben werden. Dagegen kann man nun wirklich kaum argumentieren, da eine Grundidee von Content Marketing ja ist, dass man damit auffällt.

  9. “Wir wollen unserem Google-Ranking nicht schaden”

    Viele Unternehmen haben Angst vor den Auswirkungen der Content-Marketing-Aktionen. Wenn man z. B. erwähnt, dass Unternehmen ja auch Gastbeiträge veröffentlichten sollten, kommt oft die Reaktion, dass Google ja jetzt gegen Gastbeiträge vorgeht. Auch hier muss man dann erstmal aufklären, dass Google nicht grundsätzlich etwas gegen Gastbeiträge hat, sondern eher gegen die Form, in der viele Website-Betreiber das in der Vergangenheit gemacht haben.

    Manchmal haben Unternehmen auch Angst, dass sie zu viele Links auf einmal aufbauen und deswegen abgestraft werden. Oder, oder, oder. In aller Kürze: Wer Content Marketing richtig auf aufrichtig macht, kann damit seinem Ranking wohl nicht schaden.

  10. “Das ist nur so ein Trend”

    Man kann nicht verhehlen, dass das Thema Content Marketing sehr überfrachtet ist und als Allheilmittel für Alles genommen wird. Wir als Agentur sind immer bemüht, nicht auf jeden Buzz aufzuspringen, sondern nur das zu empfehlen, was auch notwendig ist. Und hier bin ich mir sicher: Content Marketing ist kein Trend, sondern ein Muss.

Also: So richtig zählt bei mir eigentlich nur das Argument #8. Für alle anderen gilt: Wer auffallen will, sollte sich verstärkt mit dem Thema Content Marketing beschäftigen – und vor allem damit, wie man das im Unternehmen verankert und die ganze Belegschaft zur Content-Marketing-Maschine umbaut.



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WordPress-Plugin: Google Analytics Dashboard for WP

Um das Google-Analytics-Tracking auf WordPress-Blogs zu ermöglichen, wird der erforderliche Trackingcode üblicherweise manuell in das Template eingebunden. Eine Alternative bieten hier Plugins, welche die Implementierung des Trackingcodes übernehmen.

So zum Beispiel das Plugin Google Analytics Dashboard for WP, welches sehr gute User-Ratings erzielte und sich unter WordPress-Bloggern einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Dabei hat es weitaus mehr zu bieten, als die Implementierung des Trackingcodes. Grund genug, sich das Plugin einmal genauer anzusehen …

Der Funktionsumfang

Google Analytics Dashboard for WP bietet vor allem zwei wichtige Grundfunktionen, die in ihrem Funktionsumfang jeweils spezifiziert werden können:

  • Google Analytics Dashboard
  • Google Analytics Tracking

google analytics dashboardDas Google Analytics Dashboard

Um im WordPress-Backend ein Dashboard-Widget ausgeben zu können, muss die Verbindung zu einem Google-Analytics-Konto hergestellt werden. Dabei können sämtliche Konten ausgewählt werden, bei denen mindestens Nutzer-Berechtigungen vorliegen.

Sobald die Verbindung zu Google Analytics gültig ist, wird im Home-Dashboard ein entsprechendes Widget ausgegeben. Das Dashboard-Widget bietet folgenden Funktionsumfang:

  • Statistiken aller Properties, die in Google Analytics verfügbar sind
  • Echtzeitauswertung (Anzahl Besucher, Seiten, Quellen), siehe Screenshot
  • Freiwählbare Farben (für grafische Auswertungen)
  • Anzeige von Statistiken im Frontend (z. B. nach jedem Artikel)
  • Statistiken in Abhängigkeit der Benutzerrolle (Admin, Autor etc.) freischaltbar

Die Implementierung des Trackingcodes

Die Implementierung des Trackingcodes kann (optional) ebenfalls über das Plugin vorgenommen werden. Dies ist vor allem dann ratsam, wenn bislang noch kein Trackingcode implementiert ist.

Hier wird automatisch das Analytics-Konto angezeigt, welches zuvor für die Dashboard-Funktionalität ausgewählt wurde.

Die Einstellungsmöglichkeiten können folgendem Screenshot entnommen werden:

google analytics dashboard trackingcode

Hier steht neben dem klassischen Trackingcode auch bereits der neue Trackingcode für Universal Analytics zur Implementierung zur Verfügung. Im Sinne des Datenschutzes sollte auf jeden Fall die Option “Anonymisiere die IPs während des Trackings” aktiviert werden, wodurch der Code-Schnipsel

ga(‘send’, ‘pageview’);

entsprechend durch ‚anonymizeIp’ ergänzt wird:

ga(‘send’, ‘pageview’, {‘anonymizeIp’: true});

Darüber hinaus können auch bestimmte Nutzer vom Tracking ausgeschlossen werden. Das bietet sich wohl vor allem für die Rolle des Admins und der Autoren an.

Fazit
Mit dem “Google Analytics Dashboard for WP”-Plugin ist die Möglichkeit gegeben, im WordPress-Backend wichtige Daten aus Google Analytics einsehen zu können. Mit der optionalen Trackingfunktion spart man sich die Installation weiterer Analytics-Plugins. Die Aktivierung zusätzlicher Features wie dem Tracking von Downloads erfolgt aus den Einstellungen heraus, auf Basis derer der Trackingcode automatisch angepasst wird. Das manuelle editieren des Trackingcodes bleibt einem also erspart. Insgesamt eine runde Sache.

Download:
http://ift.tt/RQ10XN

Das Plugin wird laufend aktualisiert (letztes Update am 23.08.2014).



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Black Hat SEO: Tote Pferde reiten wieder ganz gut?

Martin Mißfeld hat vor ein paar Tagen einen sehr interessanten Artikel geschrieben: In “Rennaissance der Black-Hat Suchmaschinenoptimierung” zeigt er ein Beispiel eines Linkbuilders, der mit vielen Projekten durch Black-Hat SEO bzw. ein Private Blog Network schnell gute Rankings erreichte. Xovilichter Contest Gewinner Simon Die Vorgehensweise, mit der zum Beispiel der Gewinner des diesjährigen Xovilichter Contests […] weiterlesen

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Google stutzt mobile Anzeigen zurecht

Für mobile Anzeigen in der Suche ändert Google ab Mitte Oktober die Spielregeln. Ab dem 15.10. kann die zweite Textzeile entfallen, um Platz für Anzeigenerweiterungen zu machen.

Der Ankündigung zufolge will man mit dieser Änderung (die hartnäckig als “Verbesserung” bezeichnet wird) vor allem den knappen Platz auf Mobilgeräten besser nutzen. Ob die zweite Textzeile im Einzelfall entfällt oder nicht wird dann von der erwarteten Performance abhängig gemacht – also wohl von der relativen Klickrate.

An die Stelle der zweiten Textzeile soll dann eine zusätzliche Anzeigenerweiterung treten. In Googles Beispiel sieht das so aus:

Textzeile-weg
Quelle: Google

Neben der Standorterweiterung nennt Google explizit auch Sitelinks oder die neue Callout-Erweiterung, die den frei gewordenen Platz einnehmen können.

Reality Check

Was im obigen Beispiel sinnvoll erscheint, passt in meinen Augen allerdings nicht so recht zu dem, was ich in der Realität sehe. Denn da führt die erstbeste Suche zu folgenden Ergebnissen:

Mobile-Laufschuhe

Hier scheint Google kein Problem damit zu haben, freigiebig mit dem Platz umzugehen. Im ersten Fall haben wir eine Zeile Beschreibungstext (die erste ist in die Überschrift aufgerückt) flankiert von drei Zeilen Anzeigenerweiterungen (Verkäuferbewertungen + Sitelinks).

Die dreizeiligen Überschriften passen dabei überhaupt nicht zum angeblich so knappen Platz – vor allem, weil die dritten Zeilen der Überschrift (“21run.com” bzw. “sportscheck.com”) von Google automatisch eingefügt wurden. In der Desktop-Suche wird so nur verfahren, wenn dadurch kein neuer Umbruch entsteht.

Meine Vermutung ist, dass Google den verfügbaren Platz gerne für zwei Anzeigen verwendet und alle weiteren Ergebnisse nach hinten verdrängt. Das dürfte auch bei kleineren Telefonen der Fall sein, wobei in diesen Fällen eben weniger auf den Bildschirm passt. Primär für solche Geräte dürfte diese Änderung relevant sein – und auch dort womöglich nur, wenn zwei Anzeigen präsent sind.

Auswirkungen

Letztlich nimmt sich Google mit dieser Änderung das Recht, die zweite Textzeile auf Mobilgeräten nach eigenem Gutdünken wegzulassen. Ganz neu ist das eigentlich nicht, denn Google experimentiert immer wieder mit anderen Anzeigenformaten, was betroffene Werbetreibende vermutlich nur selten mitbekommen. Dass Google das nun explizit ankündigt, könnte man also als Fortschritt betrachten.

Inwieweit Google tatsächlich von diesem Recht Gebrauch machen wird, bleibt wohl abzuwarten. Wie gesagt vermute ich, dass davon eher kleinere Geräte betroffen sind, so dass es keine allgemeingültige mobile Form geben wird. Anzeigen werden also immer individueller auf den Nutzer zugeschnitten – ein allgemeiner Trend, der ja keineswegs neu ist.

Empfehlungen

Wichtige Informationen sollten bei mobilen Anzeigen nun in der Überschrift und in der ersten Textzeile untergebracht werden. Das passt auch gut zu der alten Empfehlung, die erste Textzeile abzuschließen, so dass sie auch für eine verlängerte Überschrift verwendet werden kann. Um allgemein noch gezielter auf die speziellen Anforderungen für mobile Anzeigen eingehen zu können, sind mobile Anzeigenvarianten jetzt erst recht sinnvoll.

Was die Verwendung von Anzeigenerweiterungen angeht, ändert sich eigentlich nichts: Nach wie vor sollten alle relevanten Erweiterungen hinterlegt werden. Auf deren Verwendung zu verzichten, um die zweite Textzeile zu erzwingen, halte ich für eine ganz schlechte Idee.

Fazit

Werbetreibende werden sich wohl einmal mehr damit abfinden müssen, wenig Kontrolle über ihre Anzeigen zu haben. Wer kritische Informationen derzeit nur in der zweiten Textzeile transportiert, sollte auf jeden Fall aktiv werden. Ansonsten könnte man auch erst mal abwarten und testen, ob die zweite Textzeile auch tatsächlich relevant oft wegfällt. Zumindest kann man sich immer darauf verlassen, dass Google bestrebt ist, in Bezug auf die Klickrate das Beste herauszuholen.



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Gewinner der Ticketverlosungen stehen fest

Wir haben für unsere Konferenzpartner Analytics Summit, OMCap und Data Driven Business Tickets bei den Kapitänen verlost.

Folgende Kommentare haben gewonnen:

  1. Analytics Summit: Kommentar #5 (Ismail)
  2. OMCap: Kommentar #26 (Leo)
  3. Data Driven Business: Kommentar #15 (Christian)

Herzlichen Glückwunsch an die drei Gewinner! Und vielen Dank an alle anderen für die rege Teilnahme!



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Rankingfaktoren 2014 Teil 2: Linkbuilding, Userverhalten und Social Media

Heute geht es mit dem zweiten Teil der Rankingfaktoren 2014 von Searchmetrics weiter. Punkt drei und vier des PDFs beziehen sich auf Linkbuilding, Social Signals und Usersignale Gestern geschlafen? Hier gehts zu Teil 1 Anzahl an Backlinks Exkurs: Linkpopularität vs. Domainpopularität vs. IP-Popularität Die sogenannte “Linkpopularität” wurde auch untersucht, wobei ich hier für Neulinge etwas […] weiterlesen

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Searchmetrics Ranking Faktoren 2014: Onpage und Content

Markus Tober und das Team von Searchmetrics bringen seit 2012 jedes Jahr eine Studie heraus, in der sie zeigen, welche Gemeinsamkeiten gut rankende Domains bei Google haben. Und anschließend gebe ich jedes Jahr immer meinen persönlichen Senf dazu ab, das hat Tradition. Datenbasis Searchmetrics geht folgendermaßen vor: Aus einem Set von 10.000 möglichst trafficstarken, laut […] weiterlesen

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Sitelinks Search Box: Neues Markup für die Suche in der Suche

Google bietet eine neue Möglichkeit, damit man der Suchmaschine die URL der eigenen Site-internen Suche mitteilen kann. Damit können dann Nutzer direkt aus den Sitelinks heraus in die interne Suche geleitet werden.

In bestimmten Fällen kann es vorkommen, dass Google in den Suchergebnissen direkt eine Sucheingabemöglichkeit anbiert, die dann eine Suche auf der jeweiligen Website ermöglicht – die so genannte “Sitelinks Search Box” (Bildquelle: Google):

Bild

Bislang war es so, dass damit immer eine neue Google-Suche angestoßen wurde. Falls eine Website eine eigene Suchmaschine hat, kann man nun dafür sorgen, dass diese Suche direkt auf die interne Suche verweist.

Wer also eine eigene Suche auf der Website hat, kann das folgende Markup in die Startseite der eigenen Website einbauen, um Google damit mitzuteilen, wie diese interne Suche aufgerufen werden muss:

<script type=”application/ld+json”>
{
“@context”: “http://schema.org”,
“@type”: “WebSite”,
“url”: “http://ift.tt/1qIMZbh;,
“potentialAction”: {
“@type”: “SearchAction”,
“target”: “http://ift.tt/1xCEepa;,
“query-input”: “required name=search_term”
}
}
</script>

Diesen Code (url, target, search_term) muss man dann natürlich noch anpassen. Weitere Informationen bietet Google in seiner Hilfe an.

Ist das relevant?

Man kann diesen Code natürlich einbauen, aber ich halte das aus zwei Gründen für nicht relevant:

  1. Die Sitelinks Search Box erscheint extremst selten – primär wohl bei Brand-Suchen (jemand sucht nach “ebay”, um die eBay-Website zu finden).
  2. Selbst wenn die Box erscheint, muss sie dann auch noch jemand nutzen. Es gibt dafür wohl auch noch keine Daten, aber ich würde sie für sehr sehr gering halten.

Aber dennoch: Wer das implementieren möchte, kann das sicherlich machen. Man sollte nur nichts davon erwarten.



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Rang-Korrelationen – Ranking-Faktoren Google Deutschland: Die wichtigste SEO-Herbst-Lektüre 2014

Dieses Jahr hat es etwas länger gedauert als gewöhnlich, aber nun sind sie endlich fertig: die 2014 Analysen zu den Rang-Korrelationen und Ranking-Faktoren für Google Deutschland und unsere dazugehörende Studie als PDF! Eigentlich ist es deutlich mehr als eine Studie geworden, denn die Analyse war viel umfangreicher als die Jahre zuvor und so sind am Ende circa 10o Seiten im Whitepaper zusammengekommen, obwohl wir schon viel gestrichen haben.

Ranking Faktoren - Header

Wir haben sämtliches Feedback der Jahre zuvor – natürlich auch die Kritik – berücksichtigt und mit in die Analysen einfließen lassen. Nun haben wir mit dem Umfang und dem akademischen Ansatz fast ein Buch produziert. In meinen Augen die wichtigste Herbst-Lektüre eines jeden SEOs – quasi das “SEO-Buch 2014″.

Mehr Daten – noch mehr Features

Wieder einmal haben wir bei Searchmetrics den Pool der untersuchten Features stark erweitert und anhand dieser ausgewertet, was URLs, die auf den Top-Positionen bei Google.de ranken, gemeinsam haben – und was sie von anderen Seiten unterscheidet.

Whitepaper-Download:
Rang-Korrelationen Google Deutschland – SEO Ranking-Faktoren 2014

 

Dieses Jahr haben wir allerdings ein noch größeres Gewicht auf die Betrachtung der Mittelwerte gelegt – und diese im Prinzip gleichwertig zu unseren Korrelations-Analysen ausgewertet, da sich – wie bekannt – aus Korrelationen eben nicht per sé kausale Rückschlüsse ziehen lassen.

Deswegen also die beiden Ansätze:

  • Korrelation über Top 30 = Unterschiede innerhalb SERP 1-3
  • Mittelwerte der Top 10 = “Gemeinsamkeiten” der SERP 1-Seiten

Die richtige Interpretation: Korrelationen, Mittelwerte und Ranking-Faktoren

Searchmetrics - Korrelation vs Kausalitaet

Extra dafür  – und auch, um einmal den Hintergrund und unserer Herangehensweisen für die Leser der Studie zu beleuchten – haben wir eine eigene Seite eingerichtet, auf der noch einmal genau erklärt wird, wie aus unserer Sicht der Term „Ranking-Faktor“ definiert werden kann.

Was also ist überhaupt ein Ranking-Faktor, wie wird eine Korrelation berechnet und welche Rückschlüsse lassen sich aus diesen Kalkulationen sowie den analysierten Mittelwerten für die untersuchten Features eigentlichen ziehen?

Dies und mehr ist hier zu finden: Was ist ein Ranking-Faktor?

Übrigens haben wir dort auch ein paar anschauliche Beispiele eingebaut. Außerdem gibt es Erklärungen zur verwendeten Datenbasis und Interpretationsansätzen. Reinschauen lohnt sich also.

Die Features, Ergebnisse und Auswertungen für 2014

Und wieder einmal haben wir die Top 30 Google Rankings für 10.000 Keywords – und damit ca. 300.000 URLs – Searchmetrics Rankingfaktoren: SERP 1 bis 3untersucht, erneut mit Fokus auf informations-orientierten Suchbegriffen.

Die Korrelationen beziehen sich dabei auf die messbaren Unterschiede zwischen den einzelnen Suchergebnispositionen.

Hier die diesjährige Balkengrafik mit den Korrelationswerten für die interessantesten Features 2014:

Searchmetrics Rang-Korrelationen - Google.de 2014

Natürlich haben wir wieder die Faktoren untersucht, die schon in den Analysen der vergangenen beiden Jahre verwendet wurden – aber auch in diesem Jahr haben wir es uns nicht nehmen lassen, die Auswertung um zahlreiche neue Features zu ergänzen. Die Balkengrafik haben wir außerdem erweitert und durch weitere Elemente ergänzt. Dies und mehr befindet sich auf der Landingpage.

Neue Features: insbesondere im Content- und Brand-/Link-Bereich

Einige neue Features sind zum Beispiel angelehnt an unsere in der Suite möglichen Content-Optimization-Analysen, die unter anderem auf Co-Occurence-Auswertungen von Wörtern und relevanten Termen basieren. Auch wurden zum ersten Mal User Features wie Bounce Rate auf Keyword Basis gemessen, was ein Novum ist und Aufschluss geben soll es gute Rankings auch mit guten User Signalen korrelieren. Die Daten stammen aus tausenden Webmaster Tools Accounts.

Whitepaper-Download:
Rang-Korrelationen und SEO Ranking-Faktoren Google DE 2014

Ich kann nur empfehlen, das Whitepaper, bzw. das SEO Book 2014 herunterzuladen und die komplette Studie zu lesen. Es lohnt sich.

Übrigens hatten wir sogar schon den Faktor “http vs. https” mit im Pool – haben diesen jedoch letztendlich nicht mit in die Studie genommen, weil – selbst nach aktualisierter Analyse -  (noch?) keine Auswirkungen auf die Suchergebnisse erkennbar waren. Ich habe unter HTTPS vs. HTTP – Analyse: Ranken verschlüsselte Seiten besser? ja schon etwas dazu geschrieben.

Die wichtigsten Entwicklungen und Trends 2014 im Überblick

Hier einige wichtige Ergebnisse der Rang-Korrelations-Auswertungen, Mittelwerte und Ranking-Faktoren 2014 kurz zusammengefasst, für die Ungeduldigen:

1. Content

  • Es existiert ein messbarer Zusammenhang zwischen der Qualität von Content und Rankings. Dies zeigen unter anderem die Analysen mittels zweier neuer Features, die primär auf Wort-Co-Occurence-Analysen beruhen: Proof und Relevant Terms.
  • Die Länge des Contents nimmt weiter zu.
  • Eine gute interne Linkstruktur ist eine wichtige Stellschraube und vermutlich die am stärksten unterschätzte SEO Maßnahme.

2. Onpage Technik

  • Das Keyword bleibt onpage ein wichtiger Teil des Gesamtkonzepts (ausgewogene Präsenzen in Title, Description, Body, H1, H2 etc.) – wobei (natürlich!) weiterhin Keyword-Stuffing zu vermeiden ist und der Trend zusätzlich zur Erweiterung des Keywords hin zu holistischen Topics geht
  • Sitespeed ist ein sehr wichtiger

    Ranking-Faktoren - Roboter

    Performance-Faktor

  • Eine gute Seiteninformationsarchitektur ist das A und O

3. Backlinks

  • Sowohl die Quantität, aber vielmehr auch die Qualität von Backlinks bleibt weiterhin wichtig
  • Die Anzahl von Backlinks mit Keyword nimmt insgesamt weiter ab, auch wenn die Korrelation steigt
  • Viele Backlink-Features sind bei Brands (*siehe Punkt 6) anders ausgeprägt als beim Rest der URLs in den SERPs

4. Social Signals

  • Hier gab es lediglich wenige Veränderungen zum Vorjahr. Social Signals korrelieren leicht geringer mit guten Rankings als im Vorjahr
  • Mittelwerte steigen (nur) leicht

5. NEU*User Signals

  • Sowohl die Click-Through-Rate als auch die Time-on-Site sind auf vorderen Positionen deutlich höher – das ist zwar naheliegend, aber wir haben Durchschnittswerte über sehr viele URLs ermittelt, die man als Benchmark für seine eigene Optimierung nutzen sollte
  • Entsprechend niedriger ist die Bounce Rate bei den top-rankenden URLs

6. Verbessert*Brand-Faktor

  • Es scheint weiterhin einige Ausnahmeregelungen für Brands zu existieren
  • Der Brand-Faktor und seine Definition wurden in diesem Jahr jedoch überarbeitet, um der zunehmenden Komplexität seines Einflusses gerecht zu werden.

Fazit: SEO 2014 and beyond – Was sind die Takeaways?

Es gab hier und da Bereiche, in denen Google seit einiger Zeit ein gewisses Maß gefunden zu haben scheint. Jedoch überwiegt deutlich die Anzahl der Bereiche und Features, die einer ständigen Überarbeitung und Weiterentwicklung unterlegen sind.

So scheint Beispielsweise die Behandlung von Brands immer ausgereifter zu werden. Absolut im Fokus steht jedoch die Beschaffenheit des Contents einer Seite. Auch wenn die entsprechenden Features ansteigen, kommt es hier nicht auf „viel hilft viel“, sondern auf Relevanz an. In allen Bereichen ist weiterhin ein deutlicher Trend zur „Natürlichkeit“ erkennbar. So wie sich die Qualität des Linkprofils relevanter Seiten in der Regel natürlich gestaltet, so ist auch der Content, den User mögen,  natürlich – nämlich lesbar (mit entsprechender Komplexität je Keyword/Zielgruppe) und gekennzeichnet durch einen holistischen Kontext.

Hier noch einmal der Downloadlink:

Whitepaper-Download:
Rang-Korrelationen und SEO Ranking-Faktoren Google DE 2014

SEO wird also natürlicher. Es kommt in Zukunft also auf Search Experience Optimization, den primären User-Fokus an, ohne die technischen Basics der Seitenoptimierung zu vernachlässigen. Was sagt ihr zu unserer diesjährigen Auswertung? Ich freue mich wie immer über Feedback und Anregungen!

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Neue AdWords-Erweiterung: Callouts

AdWords bekommt eine neue Anzeigenerweiterung: Die sogenannten Callout Extensions, im Deutschen momentan Erweiterungen mit Zusatzinformationen. In der Praxis ist diese Erweiterung eher unscheinbar, weshalb ich die Zeile hier mal mit roten Pfeilen hervorgehoben habe:

Callout-Erweiterungen-runnerspoint

Bei der Erweiterung werden zwei bis vier Callouts (oder Zusatzinformationen) direkt unter dem Anzeigentext eingeblendet. Die bis zu 25 Zeichen langen Textschnipsel werden mit einem Trennzeichen voneinander abgegrenzt und eignen sich dazu, einzelne, abgeschlossene Verkaufsargumente unterzubringen.

Zum Einsatz kommen diese Erweiterungen derzeit nur auf Top-Positionen oberhalb der organischen Suchergebnisse, wo die Anzeigen ansonsten nur aus einer langen Textzeile bestehen. Mit der Erweiterung entstehen rein optisch zwei Textzeilen, was auch den meisten organischen Ergebnissen entspricht.

Callouts einrichten

Aktuell ist Google noch dabei, die Erweiterung für alle Konten zur Verfügung zu stellen. Sobald sie verfügbar ist, findet man bei den Anzeigenerweiterungen einen Hinweis:

Hinweis

Nachdem man die Erweiterungen mit Zusatzinformationen ausgewählt hat, kann man dort einzelne Zusatzinformationen hinterlegen:

Callout-einrichten

Zur Verfügung stehen hier 25 Zeichen, wobei es empfehlenswert ist, sich noch deutlich kürzer zu fassen. Damit die Erweiterung später gezeigt werden kann, müssen mindestens zwei Callouts verfügbar sein, da ein einzelner nicht angezeigt wird. Wenn der Platz reicht, können aber auch bis zu vier Callouts angezeigt werden.

Wie bei anderen Erweiterungen lassen sich auch für jeden Callout ein Zeitplan zur Schaltung und eine Präferenz für Mobilgeräte einstellen.

Die Verwaltung der Callouts ähnelt der der Sitelinks. So werden die einzelnen Zusatzinformationen in einer globalen Liste gesammelt und können dann einzelnen Anzeigengruppen, Kampagnen oder auch – und das ist neu – dem ganzen Konto zugeordnet werden.

Inhalte für Callouts

Überhaupt erinnern Callouts an Sitelinks. Vordergründig besteht der Unterschied nur darin, dass man sie nicht anklicken kann. Daraus ergibt sich aber nun eine klare Aufgabenteilung: Verkaufsargumente sollten zukünftig in Callouts untergebracht werden während Sitelinks nun primär für die Navigation zuständig sind. Hybride Sitelinks, die beispielsweise nur die Botschaft “kostenloser Versand” transportieren sollen und gezwungenermaßen auf die Seite für die Versandkosten verlinken, sollten also der Vergangenheit angehören.

Die Richtlinien für Callout-Erweiterungen verbieten Sonderzeichen wie etwa kleine Herzchen oder Flugzeuge, die Google ja auch schon für Sitelinks unterbindet. Erlaubt sind augenscheinlich Ausrufezeichen, die derzeit beispielsweise sp24.com reichlich einsetzt:

Callout-Erweiterungen-sp24

Ich vermute mal, dass Google die Richtlinien hierzu noch verschärft, denn letztlich wirken die Zusatzinformationen ähnlich wie eine zusätzliche Textzeile, so dass hier vermutlich auch die gleichen Anforderungen gelten sollten.

Überschneidungsproblematik

Zu beachten ist eine Sonderregel für Callouts: Es darf keine Dopplung von Elementen innerhalb der Anzeige entstehen. Eine Zusatzinformation, z. B. “Keine Versandkosten “, darf sich also nicht gleichzeitig auch im Anzeigentext, in einem Sitelink oder in einem weiteren Callout wiederfinden. Bei Sitelinks und weiteren Callouts ist das wohl unproblematisch, im Hinblick auf den Anzeigentext kann das aber durchaus ein Problem sein.

Grundsätzlich bieten sich für Callouts kurze und knackige Verkaufsargumente an. Gerade starke Argumente wie “Kostenloser Versand” sind hier gut untergebracht. Weil keine Dopplung stattfinden darf, muss das Argument dann aus der Anzeige gestrichen werden. Allerdings kann man sich kaum darauf verlassen, dass Google die Callouts auch immer anzeigt, so dass in manchen Fällen die wichtigsten Verkaufsargumente fehlen könnten.

Wie man dieses Problem in Einzelfall löst, muss letztlich jeder selbst herausfinden. Gut gefallen mir aber die Ansätze der hier gezeigten Beispiele von runnerspoint und sp24, die zusätzliche Argumente untergebracht haben, die in den Anzeigen selbst keinen Platz mehr gefunden hätten. Hier deutet sich schon an, dass sich das mit der Verhinderung von Dopplungen wohl eher auf wörtlich gleiche Elemente bezieht.

Fazit: An die Arbeit!

Zusatzinformationen für Anzeigen dürften in kürzester Zeit einen ähnlichen Stellenwert erreichen wie Sitelinks. Da keine zusätzlichen Kosten entstehen, dafür aber Verkaufsargumente präsentiert und Klickraten gesteigert werden können, wäre es ein Fehler, darauf zu verzichten. Dass Callouts auf Kontoebene hinterlegt werden können, macht den Einstieg sehr einfach.



via Neue AdWords-Erweiterung: Callouts http://ift.tt/WfY8Fx